Area Marina Protetta Capo Carbonara / Villasimius (Südosten)
Dieses Gebiet ist eines der am wenigsten bekannten auf Sardinien. Liegt vielleicht daran, dass es quasi am äußersten Ende der Insel liegt und nur einen Hafen hat, der auch nur in der Hauptsaison richtig belebt ist. In der Hauptsaison ist die Gegend an Land allerdings unglaublich touristisch, zwar hier und da ganz hübsch gemacht, nur wenig „sardisch“.
Auf dem Meer scheint die Konkurrenz im Nordosten zu groß, als dass sich viele Segler oder Sportbootfahrer hierher verirren. Im Süden fährt man von Cagliari am ehesten Richtung Westen, selten nach Osten.
Das birgt aber einen enormen Vorteil: Es ist die mit Abstand am wenigsten frequentierte Schutzzone und ein wahres Paradies. Selbst im August gibt es Tage, an denen kaum mehr als zwei, drei Boote zu sehen sind. Die Tagesausflügler knubbeln sich übrigens alle ankernd vor dem Stagno Notteri am Strand von Simius – großen Bogen drum machen, und schon hat man seine Ruhe.
Hier leben große Schwärme Barrakudas, denen man mit etwas Glück bei ihrer Futterjagd zusehen kann. Motorengeräusche mögen die Tiere nicht, aber unter Segel ist es schon dem ein oder anderen gelungen. Delfine fühlen sich hier ebenfalls wohl. An den Inseln rund um das Kap sind kleine Traumbuchten mit klarstem Wasser zu entdecken.
An den Inseln Cavoli und Serpentara ist das Ankern, und auch das Betreten verboten, aber langsam unter Segeln kann man die Schönheit der Natur auch in der Vorbeifahrt erkennen.
Vom Porto Turistico in Villasimius aus empfehlen wir den „Pescaturismo“ – einen Tagesausflug mit Fischern, der Euch mit der ganzen Pracht vertraut macht und gleich die Verpflegung für den Tag sichert.
Links / Informationen
- Web auf: www.ampcapocarbonara.it (italienisch, englisch) www.sardegnaambiente.it (italiano)
- Karte der Schutzzonen: http://www.ampcapocarbonara.it/mappa-parco.html

