Arcipelago di La Maddalena: Schutzzonen im Maddalena-Archipel

Das Maddalena-Archipel gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen auf Sardinien mit dem eigenen oder gecharterten Schiff. Als »Parco Nazionale dell’Arcipelago di La Maddalena« (lamaddalenapark.it) ist es aber auch ein Naturschutzgebiet mit einigen Regeln, die auch nicht-einheimische Segler beachten sollen. Hier ein genereller Überblick der Zonen:

Zonenplan der geschützten Gebiete (an Land betreten verboten):

Zonenplan des Naturschutzgebietes Arcipelago di La Maddalena

Plan der Schutzzonen auf lamaddalenapark.it 

ZONA Ma (rote Bereiche auf der Karte): zona marina di riserva integrale / marines Gebiet unter vollständigem Schutz.

Lt. Webseite des Parks sind Navigation, der Zugang an Land und der Aufenthalt sowie Tauchen und jede Art von Fischen verboten. An Land dürfen nistende Tiere nicht gestört werden, Waffen und toxische Substanzen jeder Art sind verboten. Das Befahren der Zone Ma ist mit maximal 3 Knoten Geschwindigkeit gestattet.

Besonderer Schutz: Spiaggia Rosa dell’Isola di Budelli

Die Cala Roto (besser bekannt als Spiaggia Rosa) auf der Insel Budelli gilt striktes Verbot zum Ankern, Befahren und Betreten, auch zu Fuß.

ZONA Mb (innerhalb von 300 Metern entlang der Küste, gekennzeichnet durch eine grüne Linie): marines Gebiet unter generellem Schutz.

Navigation, Aufenthalt, Ankern ist für einheimische Boote gestattet, und solche, die eine Autorisierung der Parkverwaltung haben. Die Höchstgeschwindigkeit in dieser Zone ist 7 Knoten.

Vom 1. Juni bis zum 30. Oktober ist in der Zone Mb das Ankern außerhalb der Bojenfelder von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang gestattet (aber nicht nach 22 Uhr). Ausnahmegenehmigung für einheimische Boote.

Bojenfelder im Maddalena-Archipel (nur in der Hauptsaison):

  1. Razzoli: Cala Lunga
  2. zwischen  Razzoli, Budelli und Santa Maria: Cala Giorgio Marino
  3. zwischen Budelli und Santa Maria: direkt südöstlich von Porto Madonna
  4. Caprera: Porto Palma
  5. Caprera: Cala Portese

Um an den Bojen festzumachen, genügt die generelle Autorisierung der Parkverwaltung.

In der Praxis wird speziell vor Caprera kontrolliert, die Autorisierung konnte aber bisher auch an Bord nachgelöst werden (ca. 20 Euro für eine 10m- Segelyacht).

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