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Neues Meeresschutzgebiet in Süd-Sardinien: Capo Spartivento

Fast 15 Jahre haben die Initiatoren gewartet – endlich ist das Meeresschutzgebiet Capo Spartivento in Südsardinien eingerichtet worden.

Das Gebiet soll und wird ganz sicher ein Zufluchtsort für die biologische Vielfalt des sardischen Meeres werden.

Erster Meilenstein ist ein absolutes Verbot der Schleppnetzfischerei, um den vor der Küste lebenden Arten zu helfen, sich zu erholen. Auch der Küstenstreifen an Land ist geschützt. Hier sind die ersten Karten zu finden.

Seit Oktober 2024 ist es aktiv und gehört zur Gemeinde Domus De Maria bei Cagliari. Der geschützte Meeresabschnitt umfasst zwar „nur“ etwa zwölf Quadratkilometer. Aber was wenig klingt, ist eigentlich viel:

  • Die globalen Ziele besagen, bis 2030 gut 30 Prozent der Ozeane (und Meere) zu schützen (Stichwort: 30 x 30).
  • Dazu müssen insgesamt elf Millionen Quadratkilometer Meer zu Schutzgebieten werden.
  • Da die Nationen Hoheitsrechte über ihre Küsten haben, liegt es an ihnen, sich daran zu beteiligen.
  • Italien tut das – und im Fall der autonomen Region Sardinien liegt diese Verantwortung bei der sardischen Regierung, die mit der Einrichtung kleiner Schutzgebiete direkt auf dieses Ziel ein.

Gefällt mir ausgesprochen gut, wenn die Natur in der Nähe des touristischen Streifens rund um Chia ein ungestörtes Refugium findet.

Der Umwelt- und Meeresschutz in der Region ist erklärtes Ziel. Natürlich bleibt noch viel zu tun – aber das Ganze ist ein erstrebenswerter Prozess.

Ich bleibe dran – auch, um zu sehen, ob es in den Seekarten Eingang findet und sich für Segler relevante Änderungen ergeben.

Sobald es Neuigkeiten zu den Meeresschutzgebieten rund um Sardinien gibt, findet ihr sie auf dieser Seite.

Eine versteckte, einsame Bucht am Capo Spartivento … vielleicht greift hier auch bald ein Ankerverbot.
Das Kap „Capo Spartivento“ mit dem prägnanten Leuchtturm – ein neues Meeresschutzgebiet

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